Gewaltfreie Kommunikation wirkt!

Wenn ich Menschen gegenüber berichte, dass ich mich mit Gewaltfreier Kommunikation beschäftige, entnehme ich den Gesichtern eher Befremden und Unsicherheit als Neugier. Lange Zeit habe ich darüber nachgedacht, was der gute Grund dafür sein mag:

  • Vielleicht entsteht Unsicherheit, weil plötzlich die Sprache in den Fokus gerückt wird, die tagtäglich genutzt wird und keine Idee dazu vorhanden ist, was daran „anders gehen müsste“ besteht.
  • Vielleicht, weil das Wort gewaltfrei ein wenig unterstellt gewaltvoll zu sein – das möchte sicher niemand sein.
  • Vielleicht erkennt die/der eine oder andere worum es geht und empfindet Scham für seine Sprache

Es mag noch andere Gründe geben, die ich vermeintlich zu spüren meine. Allesamt sind Hypothesen und diese können wahr sein oder eben auch nicht.

Gleichzeitig fehlt mir dann eine gute Verbindung von meinem „empfundenen“ Reichtum zu erzählen. Sind es doch die kleinen Dinge im Leben, in denen sich für mich die Wirkung der GFK entfaltet. Im Zusammenhang mit Konflikten ist es scheinbar noch erlaubt von Gewaltfreier Kommunikation und ihrer Wirkung zu berichten. GFK zur Lösung eines Problems – über diesen Teil lässt es sich sprechen.

Daher würde ich gern einmal von einem dieser kleinen bewegenden Augenblicke schreiben, den ich mit meiner Tochter erlebt habe und der mich immer noch in meinen Workshops begleitet. Weiterlesen