Menschlich und gesund Führen.

Vom Nutzen des Einzugs der Gefühle in die Geschäftswelt für weniger Stress und mehr Miteinander.

Gerald Hüther, der bekannte deutsche Neurobiologe sagt:

„Niemand kann die in ihm angelegten Potentiale allein entfalten. Wir brauchen dazu Gemeinschaften, deren Mitglieder einander einladen, ermutigen und inspirieren, über sich hinauszuwachsen.“

PyramideUnternehmens-Erfolg braucht als Basis gute Beziehungen

Um Potentiale von Mitarbeitern zu fördern, braucht es gute Beziehungen untereinander. Beziehungen werden von Gefühlen geleitet. Werden diese als stimmig oder angenehm erlebt, fällt es oft leichter, gemeinsam neue Möglichkeiten zu entdecken. Mehr Möglichkeiten bieten mehr Chancen in sich permanent ändernden Märkten. Wer Chancen erkennt, kommt wiederum leichter ins Handeln und somit zum Erfolg. Noch einmal zurück zum Ursprung: Basis für den Erfolg bilden also gute Beziehungen. Einfach gesprochen: Mögen wir jemanden, erhöht sich die Bereitschaft zu etwas Gemeinsamen beizutragen.

me2K – der Beitrag der Gewaltfreien Kommunikation zu mehr Gefühl am Arbeitsplatz

Mögen oder nicht mögen wird über unserer Gefühle gesteuert. Um mit Gefühlen umzugehen, sind aus unserer Erfahrung vier Dinge wichtig: Weiterlesen

Wertschätzende Führung! Wie geht das genau?

Von einem gemeinsamen Verständnis des Begriffes „Wertschätzung“ und wie er für Führungskräfte greifbar wird.

Der Begriff „Wertschätzend“ erscheint in der letzten Zeit wie eine Art Allheilmittel oder Zauberformel, für DAS was eine wirklich gute Führungskraft ausmacht. Ich wünsche mir sehr, dass der Begriff nicht durch inflationären Gebrauch „verbrennt“, ohne dass er davor seine mir sehr am Herzen liegende Wirkung voll entfaltet hat. Deshalb mein Anliegen den Begriff Wertschätzung greifbar zu machen, damit sein Wert geschätzt bleibt.

Wie kann ein gemeinsames Verständnis, für das was hinter diesem Begriff steht, geschaffen werden?
Und wie funktioniert Wertschätzung im tatsächlichen Tun?

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Das Kommunikationsquadrat und Gewaltfreie Kommunikation

Das Kommunikationsquadrat von Friedemann Schulz von Thun ist eines der bekanntesten Kommunikationsmodelle und ich werde immer mal wieder in Workshops darauf angesprochen.
Schulz von Thun beschreibt, dass sprechende Menschen auf vierfache Weise wirksam sind – in seiner Theorie auf vier Botschaftsebenen.

Auf der SQuadratachebene steht die Sachinformation im Vordergrund, hier geht es um Daten, Fakten und Sachverhalte, die der Sprecher idealerweise klar und verständlich ausdrückt, der Hörer prüft drei Kriterien und reagiert entsprechend:

• wahr oder unwahr (zutreffend/nicht zutreffend)
• relevant oder irrelevant (sind die aufgeführten Sachverhalte für das anstehende Thema von Belang/nicht von Belang?)
• hinlänglich oder unzureichend (sind die angeführten Sachhinweise für das Thema ausreichend, oder muss vieles andere zusätzlich bedacht werden?)

Für die Selbstkundgabe beschreibt den Teil, in dem der Sprecher einen Teil seiner Persönlichkeit zeigt. Gefühle, Werte, Eigenarten und Bedürfnisse. Dies kann explizit (“Ich-Botschaft”) oder implizit geschehen. Der Hörer nutzt sein Selbstkundgabe-Ohr dazu innerlich Hypothesen darüber was mit Sprecher los ist. Weiterlesen