Enten legen ihre Eier in Stille. Hühner gackern dabei wie verrückt. Was ist die Folge? Alle Welt isst Hühnereier. Henry Ford

Manchmal kommt mir die Gewaltfreie Kommunikation auch wie eine Ente vor – still und bescheiden. Menschen, die nach Veränderung suchen, öffnen vielleicht die Ohren für diese zwei Worte – andere schrecken bereits bei dem Titel zurück. Ich möchte aufstehen etwas dafür zu tun, dass Menschen sich nicht scheuen zu erzählen: „ich lerne Gewaltfreie Kommunikation“.

Gewaltfreie Kommunikation eine Bezeichnung alltäglich wie: Tempo, Post it oder Nutella?

Das müsste doch machbar sein…

Also wie kann ich es schaffen, den Begriff in die Gesellschaft zu tragen? Die Idee einer Erlebnisfülle! Für die ich Unterstützung suche.

Wie ich auf diese Idee gekommen bin:

  • Im Frühsommer habe mich an dem Synanim-Prozess beteiligt. Ich wollte die Möglichkeit nutzen mich einzubringen, beizutragen und vielleicht auch anzuregen. Die Fragestellungen und auch die Antworten meiner mir unbekannten Gruppen-Mitgliedern waren inspirierend für mich. Neugierig auf das was daraus wird, las ich die Bitte um Beteiligung an Arbeitsgruppen. Mh, weitreichende Erfahrungen und Kontakte – da kann ich noch nicht viel nachweisen. Englischkenntnisse, die für den Austausch notwendig sind – traue ich mir nicht zu.
  • Jens hat mir das Buch „Kopf schlägt Kapital“ in die Hand gedrückt. Es beschreibt das Vorgehen als Entrepreneur. Für das Finden einer Geschäftsidee soll der Fokus auf etwas gerichtet werden, dass einen immer wieder ärgert und wo man sich Veränderung wünscht. Der Gedanke des Ansatzpunktes hat mich angeregt.
  • Ich habe mich in der letzten Zeit sehr mit den Möglichkeiten des Internets auseinandergesetzt. Dabei habe ich diejenigen Beobachtet, die sich mit Bloggen und dem Schaffen von „Content“ (wertvollen Inhalten) beschäftigen, um diesen dann über Twitter, Facebook usw. zu verbreiten.

Diese drei Dinge zusammen haben mich fragen lassen:

  • Was kann ich, mit dem was mir zur Verfügung steht tun, um dem näher zu kommen, was mir wichtig ist?
    (mit meinen Erfahrungen und in meiner Sprache)
  • Was empfinde ich immer wieder als große Herausforderung und habe die Idee davon, dass es anderen auch so geht?
    (Der Satz: „GFK brauche ich nicht, ich schlage nicht“)
  • Wie kann ich Aufmerksamkeit erregen, ohne dass ich gestandener Blogger bin?
    (Menschen um das Bitten, was ich brauche)
  • Wie wäre es, wenn GFK ein Begriff wie Tempo oder Tesa wäre. Jeder weiß was es ist und wozu es dient?

Der nächste Gedanke

Mein Bücherregal ist voll mit Literatur zur Gewaltfreien Kommunikation. Angefangen bei Marshalls Büchern über Ingrid Holler, Lucy Leu, Gerlinde Fritsch, Kelly Bryson, Sura Hart, Victoria Kindle Hudson…. Was ich vermisse ist eine Möglichkeit die Fülle und Vielfalt an Situationen in der die Gewaltfreie Kommunikation Wirkung hatte, an einer gebündelten Stelle zu finden.

Da kam die Idee einer Blogparade. Meist bloggt dafür jeder zu einem bestimmten Thema auf seiner Website und diese werden dann untereinander verlinkt. Jetzt habe ich festgestellt, dass viele von uns zwar eine Website haben – jedoch nur einige einen Blog führen. Und nun?

Die eigentliche Aktion:

In meinem Blogartikel „Gewaltfreie Kommunikation wirkt!“ würde ich gern diese Fülle schaffen und mich freuen, wenn Du Lust hättest dazu beizutragen. In Form:

  • eines selbst erlebten Beispiels,
  • einer Erzählung eines Teilnehmers in einem Deiner Kurse

… was auch immer Dich nachhaltig im Zusammenhang mit der GFK berührt hat – gleich aus welchem Lebensbereich. Mir geht es um die kleinen Erfahrungen im Alltag, in denen sich die Leser erkennen können. In denen sie eine Idee von GFK bekommen können.

Das könntest Du tun in Form eines Kommentars in meinem Blog oder auch in Deinem eigenen Blog auf Deiner Website – auf den ich dann verlinken würde.

 

Was werde ich tun: Was könntest Du tun oder worum ich bitte:
Deinen Kommentar freischalten. Das ist notwendig, da ich letztlich für den Inhalt der Homepage verantwortlich bin – ich werde ich keine Veränderungen vornehmen. (Respekt, Anerkennung, Wertschätzung für den Beitrag) wenn Du zu Beginn oder am Ende Deines Kommentars Deine Website nennst   (Name, Ort, Website – sollte jemand von Deinem Erlebnis zu Dir finden wollen, ist dies möglich)
Ich werde über Twitter auf den Blog (#GFK_wirkt) oder auf Eure Blogartikel aufmerksam machen…(Wirksamkeit, Aufmerksamkeit) Hast Du auch einen Twitter-Account könntest Du es retweeten. Unter maike_gfk findest Du mich.
Ich möchte dies auch auf Facebook posten: Gewaltfreie Kommunikation im Allgäu, … (Wirksamkeit, Aufmerksamkeit) wenn Du den Like-Button wählst, bist Du informiert und könntest es weiter teilen.
Mich offenen Herzens auf die Aktion mit allen Herausforderungen technischer und verbaler Hinsicht einlassen (neben Verbindung, Gemeinschaft, an einem Strang ziehen auch in hohem Maße Lernen) Wenn Du zu dieser Aktion eine Anmerkung oder Rückmeldung hast, bitte ich Dich dies unterhalb dieses Artikels zu kommentieren, denn dann darf die Geschichtenfülle, die ich mir wünsche, für sich stehen und wirken dürfen. Einverstanden?
Alle mir möglichen Kanäle anzapfen, um auf diese Aktion aufmerksam zu machen, vielleicht… (Beitragen) magst Du noch weitere Personen einladen, sich zu beteiligen?
Ich werde die Aktion mit einer Danksagung an alle Beteiligten abschließen, … (Klarheit, Orientierung, Dank sagen) so dass Du Dich dann entscheiden kannst, mich auch wieder zu ent-liken/ent-folgen, wenn Du Deine Bereitschaft in Verbindung zu sein, auf den Zeitraum der Aktion begrenzen möchtest.
Wenn es Dir im Nachgang unwohl sein sollte – es besteht für mich die Möglichkeit auch Beiträge zu löschen… (Offenheit für Veränderung) Bitte prüfe für Dich bereits während des Schreibens, welche Erzählperspektive und Namen Du in dem Beitrag wählst.

Natürlich bin ich aufgeregt und neugierig, da ich ja keine Klarheit habe, ob Du oder andere Menschen bereit sein werden beitzutragen. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich mit meinen Worten Dir das gleiche kraftvolle Bild und Gefühl mitgeben kann, das in mir existiert.

Mein Ziel ist es, Aufmerksamkeit auf die Gewaltfreie Kommunikation zu lenken, ihre Kraft, ihr Wirken und ihre Fülle. Und allein stelle ich mir dies schwierig vor. In manchen Grafiken der Erdkugel, wenn gezeigt wird, wo etwas stattgefunden hat, blinken Lichter auf. Und das was vor meinem inneren Auge für die Aktion abläuft, ist das Aufleuchten vieler Lichter. Erst eines, dann zwei, drei…zwanzig… und die Landkarte wird heller und heller und alles wird sichtbar – obwohl die einzelnen Lichter sich untereinander nicht kennen, wird ein Netz an Girlanden gespannt.

Gerade denke ich an die Metapher von Marshall, in der er das Kind beschreibt, das Enten füttert. Ich freue mich daran etwas gefunden zu haben, was ich tun kann (Bedürfnis nach Wirksamkeit) und vielleicht mag es eine oder einen von Euch geben, der sich daran beteiligen mag. Vielleicht bin ich die Ente – die sich daran erfreut zu bekommen und die zugeworfenen Köstlichkeiten aufzunehmen und verwerten….und mit anschließendem freudigen schnattern darauf aufmerksam macht.

Solltest Du in einem eigenen Blog dazu schreiben, gib mir doch bitte eine Rückmeldung, damit ich darauf hinweisen kann.
Auch weiterleiten ist Futter.

Ich wünsche Dir eine kraftvolle Zeit!

Twitter

herzlich Maike

P.S. Ich stelle mir vor, hin und wieder so eine Aktion zu machen. Wenn ich Dich dazu per Mail einladen darf – und ich verwende die Adresse nur zu dem Zweck – gib mir kurz Bescheid.

25 Kommentare
  1. Jens
    Jens sagte:

    Liebe Maike,

    ich wollte unbedingt der erste sein, der etwas schreibt. Du hast gerade angerufen, die Karten sind da. Deine Aufregung und Freude zu dieser Aktion war merklich spürbar.

    Es macht Freude, Dich in dieser Energie zu erleben, erfüllt es bei mir die Zuversicht auf ein spannendes Wachstum für Dich, für uns und auch für mich. Es hat mir Spaß gemacht Dich bei der Gestaltung der Karte zu unterstützen und zu hören, dass sie wunderbar gefällt – so trage auch ich einen Teil zum Gelingen bei.

    Es würde auch mir einiges erleichtern, wäre GFK ein Begriff wie „Nutella“ – lecker, viele mögen es und es erreicht die kleinen Leute (ein besonderer Antrieb von Dir). Ich stelle mir vor, wie jetzt die einzelnen Karten Verbindungsfäden durch Deutschland ziehen. Da strahlt eine eigene Energie.

    Auf gutes Gelingen
    Jens

    • Maike Breitfeld
      Maike Breitfeld sagte:

      Lieber Jens,
      ich freue mich darüber, es ist ein Gesehen sein mit dem was in mir lebendig war (…und immr noch ist). Und mit Deiner Unterstützung durfte die Lebendigkeit wachsen, aufregender werden, kribbeln ….
      Cooles Gefühl.
      Dankbare Grüße an Dich, Maike

  2. Anja Buschmann
    Anja Buschmann sagte:

    Liebe Maike, ich habe eben Deine Karte bekommen, habe Deine Seite per CodeScanner (!) gefunden, freue mich darüber und über Deine Idee und denke schon darüber nach, was ich beitragen könnte. Deine Begeisterung inspiriert mich. Danke dafür und herzliche Grüße! Anja

    • Maike Breitfeld
      Maike Breitfeld sagte:

      Liebe Anja,
      Deine Rückmeldung lässt mein Herz hüpfen…als alle Karten im Kasten waren ging die innere Wolfsshow doch los und alle möglichen Sorgen kamen auf. Daher hat es für mich eine riesengroße Bedeutung, dass Du meine Begeisterung wahrnimmst, ich bin wahnsinnig erleichtert und dankbar dafür.
      …und ich freue mich auf Deine „Berührung“ in/mit der GFK.
      herzliche Grüße
      Maike

  3. Yan-Christoph Pelz
    Yan-Christoph Pelz sagte:

    Hallo Maike,
    vielen Dank für deine Karte.
    Deine Initiative passt sehr gut, denn nächste Woche (am 23.9.) erscheint beim Junfermann Verlag das Buch „Und plötzlich öffnet sich eine Tür“. mit Geschichten und Erlebnissen, die ganz in die Richtung deines Vorhabens gehen, meine ich.
    Spontan fällt mir gerade nichts dazu ein, aber ich werde noch einmal in mich hineinhorchen, ob da nicht doch was da ist, was mit der Welt geteilt werden möchte.
    Herzliche Grüße aus Köln

    Yan-Christoph

    Yan-Christoph Pelz
    freier Trainer und Coach (GfK)
    ycpelz@yahoo.de
    0221 5347 188

    • Maike Breitfeld
      Maike Breitfeld sagte:

      Hallo Yan-Christoph,
      ja, das Buch erscheint jetzt von Ingrid Holler. Als ich dies Erfahren habe, war kurz der Gedanke: „Darf ich das hier noch tun“ in meinem Kopf. Es hat etwas gedauert, bis ich mit dem worum es mir geht, wieder verbunden war: GFK ein Begriff wie „Nutella“ – jeder weiß was es ist, wenn es ihm irgendwo begegnet.(Gerade macht sich mein Herzblut bemerkbar, während ich schreibe) Und wenn ich mir vorstelle, wie es durch alle möglichken Kanäle geht. Für mich fühlt sich das anders an.
      Wenn Du mich hier sitzen sehen könntest, ist es fast wie ein Kind, das ganz aufgeregt ist, weil ich gern Deine Geschichte hören möchte – ich glaube so an Fülle die GFK und würde gern darauf vertrauen, dass sie auch berührend da ist. Daher geht das Herz bei dem Gedanken auf, dass Du etwas entdeckst, dass Du mit der Welt teilen magst. Ich danke Dir für die Bereitschaft in Dich zu horchen.

      herzliche Grüße nach Köln
      Maike

  4. Cornelia Timm
    Cornelia Timm sagte:

    Liebe Maike,
    eine grüne Postkarte im Briefkasten mit einem Zitat von Rosenberg und einer Einladung zum Mitmachen… So etwas habe ich noch nie in dieser Art bekommen und bin begeistert von deiner Idee, den Postweg zu nutzen und nicht per Mail einzuladen. Das hat bereits meine Neugier geweckt. Vielen Dank dafür!
    Ich weiß zur Zeit noch nicht , ob und was ich beitragen möchte, aber ich werde es in meinem Herzen bewegen. Das von Yann-Christoph genannte Buch enthält einen Artikel von mir, aber ich hoffe, dass mir auch darüber hinaus noch etwas einfallen wird.
    Zunächst viel Freude an deiner Aktion und danke für deine Einladung!
    Conny

    • Maike Breitfeld
      Maike Breitfeld sagte:

      Liebe Conny, die Postkarte zu wählen war der Weg für mich, meinem Anliegen einen Ausdruck zu geben. Ich bekomme inzwischen nur noch selten Postkarten und wenn, sind sie jedes Mal etwas besonderes. Ich freue mich Dich erreicht zu habe und bin gespannt wie das alles wird. Die Bewegung in Deinem Herzen kann ich in aller Ruhe abwarten.
      herzliche Grüße
      Maike

  5. Sylvia Schoofs-Budig
    Sylvia Schoofs-Budig sagte:

    Liebe Maike,

    vielen lieben Dank für Deine ansprechende Einladungskarte. Gerne beteilige ich mich an Deiner Idee, obwohl ich derzeit noch keine Inspiration dazu habe. Ich selbst bin dabei meine Homepage zu restaurieren und dann will ich mich auch an die Blogschreiberei trauen. So freue ich mich hier über das erste Übungsfeld. Der Gedanke der Vernetzung, Verlinkung fällt bei mir auf fruchtbaren Boden, da ich einfach denke „gemeinsam geht es leichter“. Ich danke Dir für Deinen Mut mit dem Du beiträgst, dass unsere gemeinsame Vision sich erfüllt.
    Ich melde mich wieder, wenn ich eine Idee habe, die an die Öffentlichkeit will.
    Mit ganz herzliche Grüße
    Sylvia

    • Maike Breitfeld
      Maike Breitfeld sagte:

      Liebe Sylvia,
      willkommen auf dem Übungsfeld!! Es war schon lange ein Wunsch von mir etwas zu tun, mit vielen Menschen. Und es hat etwas gedauert, bis ich wirkliche Klarheit über meine Intention hatte. Ich freue mich riesig über Deine Zeilen, weil bei mir ankommt : „Ja, ich werde in meiner Absicht gesehen“ und wenn ich die Worte nochmal zu mir spreche, kommt Dankbarkeit und Erleichterung…da scheint mein Wolf noch im Hintergrund zu knurren 🙁 – woher sonst die Erleichterung?
      Ein Wiedermelden wäre wunderbar.

      Herzliche Grüße
      Maike
      Aja, und melde Dich doch bitte, wenn Du mit Deinem Blog „online“ bist.

  6. Debbi Dominski
    Debbi Dominski sagte:

    Liebe Maike,
    ich liebe Postkarten und eine Postkarte mit einem meiner Lieblingszitate von Marshall B. Rosenberg ganz besonders.
    Vielen Dank dafür. Meine Neugierde war sofort geweckt und ich finde die Idee wunderbar. Momentan geht es mir so, dass ich innerlich ganz aufgeregt bin; die Vorstellung eines dieser Lichter in Deinem Netzwerk zu sein, berührt mich total. Da ich mich jetzt spontan gar nicht entscheiden kann, welches meiner wunderbaren Erlebnisse mit der GFK ich beitragen möchte, nehme ich mir noch etwas Zeit. Dennoch wollte ich Dir gleich mitteilen, wie toll ich diese Aktion finde.
    Viele liebe sonnige Grüße aus meinem Herzen
    Debbi

    • Maike Breitfeld
      Maike Breitfeld sagte:

      Liebe Debbi,
      da ist sie, die Entengeschichte! So fühlt es sich an, wenn ich lese, dass Du auch aufgeregt bist. Ist gerade ein ganz wahres Gefühl – so ein lustiges Flimmern in der Lungengegend. Eines wofür es keine „Gefühls-Worte in meinem Kopf gibt“. Und nachdem ich kürzlich bei einem Workshop mit Robert Gonzales dabei war, schätze ich gerade, dass ich gar nicht erst versuche ein Wort dafür zu finden.
      Sonnige Grüße aus meinem Herzen an Dich zurück.
      Maike

  7. Roland Eggert
    Roland Eggert sagte:

    Hallo Maike,
    vielen Dank für deine Grüne Einladungskarte. Ich habe sie heute früh bekommen und war auch überrascht und habe mich gefragt: mmh, was will sie denn?“ Ich bin wirklich beeindruckt über dein großen zeitliches und materielles Engagement für die Schönheit und Kraft der GFK, was aus meiner Sicht ein Ausdruck deiner eigenen inneren Begeisterung und dein Berührt-Sein von dem Potential der GFK ist.

    Zu deiner Frage: Ich teile die gleiche Erfahrung, dass immer wieder Menschen über den Namen „Gewaltfreie Kommunikation“ stolpern. „Der Begriff enthält ja immer noch Gewalt“, „das ist bestimmt was für sehr Gewalttätige“ usw. höre ich dann oder ich werde mitleidig, wegen meines schweren Berufes, angeschaut.

    Ich selbst hatte von Beginn an kein Problem damit, weil für mich der Zusatz – eine Sprache des Lebens, genau das ausdrückt, worum es geht. Außerdem erkennt die Bezeichnung „Gewaltfreie Kommunikation“ aus meiner Sicht an, dass es Gewalt gibt und wir einen Weg aufzeigen wollen, der die Gewalt (außer beschützende Gewalt/Macht) überflüssig macht. Doch bei Angeboten für die Wirtschaft usw. ändere ich es auch ab in „Wertschätzende Kommunikation“. Der Begriff Gewaltfreie Kommunikation passt für diesen Kontext offensichtlich nicht.
    Inzwischen ist Gewaltfreie Kommunikation für viele auch ein Markenbegriff wie Thesa usw. geworden und er verbreitet sich weiter. Eine kleine Veränderung habe ich vorgenommen: dass ich statt „eine“ Sprache des Lebens, wie es im Standardwerk von Marshall Rosenberg heißt, „die“ Sprache des Lebens schreibe. Das löst nach meiner Erfahrung Neugierde aus.

    Heute Abend habe ich wieder einen Vortrag zur GFK in Erfurt und ich freue mich jedes Mal neu riesig darauf. Eine schöne Möglichkeit Menschen ins Nachdenken zu bringen, Neugierde auszulösen und natürlich dann auch meine Seminar zu besuchen.

    Herzliche Grüße aus Erfurt

    Roland Eggert

    • Maike Breitfeld
      Maike Breitfeld sagte:

      Lieber Roland,
      es freut mich zu lesen, dass meine Begeisterung bei Dir angekommen ist.
      Bereits in der Trainerausbildung bei Klaus Karstädt haben wir nach anderen Titeln gesucht und für mich ist es eben genauso, wie Du es schreibst – der Begriff, sagt das aus worum es geht. Genauer und klarer geht es für mich nicht. Und ich würde gern mit dem Begriff „#GFK_wirkt“ die Menschen in Begegnung und Kontakt mit diesem „möglichen Wendepunkt“ bringen, über Erfahrungen und Berichte die neugierde wecken, so dass Dir freundlich und offen anstelle des mitleidigen Blickes begegnet wird.
      Ich hoffe auf Geschichten, die ich zusammentragen kann, und freue mich darauf sie hier mit Euch allen zu teilen.

      Herzliche Grüße
      Maike

  8. Yan-Christoph Pelz
    Yan-Christoph Pelz sagte:

    Hallo Maike,

    dabke für deine Ermunterung und dein offenes Abwarten, ob und wann da wohl was von mir kommt…

    Hier nun meine Geschichte:
    Im vergangenen Juni habe ich einen dreitägigen Workshop im Bereich Gesangsimprovisation besucht. Am ersten Tag lief alles wunderbar, und ich war sehr zufrieden mit mir und dem Workshop. Am Morgen des zweiten Tages bemerkte ich, wie eine Teilnehmerin ein Aufnahmegerät aufstellte.
    Und ich bekam direkt mit, wie meine Stimmung dadurch in den Keller sank. Da ich das nicht wollte, sondern lieber weiter den Workshop und meine Fortschritte genießen wollte, mledete ich mich vor versammelter Mannschaft und teilte meine Beobachtung mit, und ob es wohl möglich wäre, das Aufnahmegerät fortzunehmen, da ich mich hier in einem für mich sehr verletztlichen Raum des Lernens befände.
    Nach ein wenig Diskussion und zwei zaghaften Versuchen von anderen Teilnehmenden, mich umzustimmen, nahm die Teilnehmerin das Gerät wieder fort.
    Doch damit ist es nicht zu Ende – klar war ich froh, für mich und meine Verletzlichkeit eingestanden zu haben – soweit ich mich erinnere, habe ich das noch nie getan! Und gleichzeitg heulten meine Wölfe, dass ich jetzt der Organisatiorin (die nicht die Dozentin war) das Ganze wohl ziemlich vermiest habe und vor allem der Teilnehmerin auch.
    Also bat ich mich, mit beiden zu sprechen. Die Organisatorin war ganz auf meiner Seite und bestätigte, dass sie es grundsätzlich so handhabt, dass wenn nur eineR sich nicht wohl fühlt mit dem Aufnehmen, das es dann eben keine Aufnahme gäbe. Sie bedauerte auch, dass sie diese Frage nicht gleich zu Beginn der drei Tage geklärt hatte.
    Die Teilnehmerin war überrascht und erfreut, dass ich sie auf ihre Enttäuschung ansprach. Ich hatte den Eindruck, dass ich alles zur vollständigen Klärung beigetragen hatte.
    Das bestätigte sich dann auch, denn als wir uns bei einer weiteren Gesangsveranstaltung wiedertrafen, begrüßte sie mich freudestrahlend.

    Das Ganze verdanke ich Marshall und vielen weiteren LerherInnen der GfK sowie mir und meiner Verwurzelung mit der inneren Haltung der GfK. Jedes Mal, wenn ich an diese Geschichte denke, stehen mir Tränen in den Augen – so wie jetzt gerade auch, wo ich sie niederschreibe.

    Herzliche Grüße an dich und an alle, die das lesen

    Yan-Christoph

  9. Ariane Brena
    Ariane Brena sagte:

    Liebe Maike,
    du hattest deine „echte“ Post schon letzte Woche per Mail bei mir angekündigt, und da kam diese Aufregung und Vorfreude und das Zittern bei mir an – mit der Wirkung auf mich, dass ich jeden Tag neulustiger als sonst zum Briefkasten ging… bis gestern endlich die grüne Karte drin war. Und die hat mich dann in der Tat viel mehr angerührt und angeregt, hier herein zu schauen als die Facebook-Nachricht, die ich auch schon bekommen hatte.
    Deine Idee, Geschichten zu sammeln, ist für mich eine wunderbare Strategie, um mein Bedürfnis zu erfüllen, auf einfache unkopferte Weise zu zeigen, wie & dass GFK „geht“.
    Auch ich überlege noch, mit welcher Geschichte ich beitrage (die mir als erstes einfällt, hat mit unserem Nachbarn zu tun, und da möchte ich die Privatsphäre schützen).
    Was mir hier heute Abend auch schon erfüllt wurde dank der von dir angestupsten Aktivitäten: Ich lese Briefe an dich von Menschen, die ich kenne oder von denen ich weiß – und das schafft gerade, weil sie beim Schreiben sich (unterstrichen) zeigen, von sich sprechen, eine Verbindung, bei der mir angenehm warm und beschwingt wird. – Also: danke auch an alle, die schon geantwortet haben!

    Liebe Maike, schließlich bestärkt deine Aktion mich darin, meine Idee, mit der ich mich schon ein paar Wochen trage, zur Bloggerin zu werden, ernsthaft zu prüfen; dazu habe ich vielleicht mal an anderer Stelle noch Fragen an dich.
    Mir fällt gerade auf, dass dieses Blog bis hierher ein Beispiel für das ist, was ich in der GFK als „Feiern“ (und Danken natürlich) kennengelernt habe…auch so ein Begriff, bei dem ich oft Fragezeichen-Augen sehe, bevor ich es dann einfach mal mit denjenigen gemacht habe.
    Weiter genüssliches ernten wünscht dir

    Ariane

    • Maike Breitfeld
      Maike Breitfeld sagte:

      Liebe Ariane,
      Deine Rückmeldung hat´s ganz warm in mir werden lassen. Ich mag es so sehr, wenn Menschen miteinander in Kontakt kommen. Und zu lesen, dass es für Dich auch die Verbindung zu denen schafft, die sich hier bereits gezeigt haben, lässt bei mir die Lichterkette leuchten.
      Deine Fragen sind herzlich Willkommen, da geht ein weiteres Licht an.
      Liebe Grüße
      Maike

  10. Christian
    Christian sagte:

    Liebe Maike,
    als ich Deine Postkarte erhielt, glaubte ich die Begeisterung und Liebe zu spüren, von der ich annehme, dass sie Dich trägt.
    In meinen Kursen und Gesprächen ersetze ich das „gewaltfrei“ immer öfter durch „einfühlsam“ oder „empathisch“, wobei diese Änderung noch keine Verbesserung in Richtung Nutella darstellt. Ich empfinde auch einen enormen Unterschied zwischen „Nutella“ und der einfühlsamen Kommunikation. Nutella schmeckt süß und läßt sich ohne Probleme genießen. Die GFK in sein Leben zu integrieren stellt eine Herausforderung für den Einzelnen dar. Eine liebevolle Auseinadersetzung mit sich selbst, seiner Muttersprache, seiner kulturellen Prägungen. Marshall sagt:“It is simple but not easy“. Ich denke, dort liegt der Grund, dass Menschen, die sich auf die GFK einlassen, Begleitung und Unterstützung auf ihrem Weg brauchen. Zu sich finden mit Selbstempathie und die Verbindung zu anderen aufnehmen mit Empathie, war in der Zeit, in der unsere Sprache entstanden ist, kein relevantes Ziel. Vielleicht empfinde ich es deshalb als so mühsam, Schritt um Schritt diesen Weg zu gehen. Die Freude, die dabei entsteht, beschleunigt die Schritte und doch braucht alles seine Zeit.
    Ich habe zu Beginn viele Einführungsvorträge gehalten und versucht Menschen an die GFK heranzuführen, mit begeisterten Reaktionen. Nur die, die sich auf den Weg der Übung und des fortgesetzten Lernens eingelassen haben, konnten das Potenzial der GFK erfahren. Andere versuchten ganz schnell damit zu arbeiten, fielen mangels Übung auf die Nase, und hakten die GFK innerlich ab; wie ich meine, ein Vorgang der immer wieder Trauer und Nachdenken in mir ausgelöst hat.
    Jetzt bin ich einerseits bescheidener andererseit anspruchsvoller und konzentriere mich in meinen Übungsgruppen auf die konkrete Begleitung bei diesem Integrationsprozess. Der Wachstumsprozess in unseren gesellschaftlichen Alltag wird voranschreiten durch Menschen, die selbst durch den Wandlungsprozess gegangen sind.
    Menschen wie Du und ich (und all die anderen die dabei sind) sind die Nahrung für diesen Wachstumsprozess und sie leben von der Energie, die aus diesem Geschenk kommt.

    Ich freue mich darüber – es werden immer mehr. (die kein Nutella mehr essen)

    Liebe Grüße
    Christian

    • Maike Breitfeld
      Maike Breitfeld sagte:

      Lieber Christian,
      mit meinen Worten „GFK ein Begriff wie Nutella oder Tempo?“ war der Hintergrund der Bekanntheitsgrad dieser Dinge. Fragt mich jemand, hast Du Nutella im Haus, dann weiß ich, derjenige möchte Schokoladen-Nuss-Creme und wenn mich jemand um Tesa bittet, weiß ich auch was gemeint ist. Es braucht keine weiteren Erklärungen, keine neuen Beschreibungen oder andere Übersetzungen. Und dieser Gedanke lässt mich leicht werden. Was wäre, ich sage, mein Herzblut gehört der GFK und mein Gegenüber kennt es, kann es hören…

      Ich stimme Dir zu, Nutella ist leichter in sich aufzunehmen als GFK (zumindest, wenn keine Nussallergie im Spiel ist) und bin in in allen Punkten bei Dir.
      Wenn ich in dem Nutella-Bild bleibe, dann sind die Geschichten für mich die Entfaltung des Geschmacks der GFK und ihre einzelnen Prozesse wären die Zutaten.
      Und während ich das hier schreibe fällt mir auf, dass ich Produktbotschaften weniger über die Inhaltsstoffe (bei nuetella ist es: der Morgen macht den Tag) als über das das Gute was daran ist aufnehme. Noch ein Grund mehr für mich, mich auf die Geschichten zu freuen, weil GFK eben nicht Nutella ist und sich nicht so einer Einfachheit fassen lässt. Noch nicht, vielleicht?

      herzliche Grüße
      Maike
      Aja, ich gehöre eher der herzhaften Esserschaft an – Nutella ist kein Lieblingsaufstrich von mir.

  11. Sonja Nowakowski
    Sonja Nowakowski sagte:

    Liebe Maike,
    danke für deine schöne Karte und die Einladung, bei Deiner Idee mitzumachen. Ich liebe GFK-Geschichten und kann nicht genug davon bekommen. Ich freue mich auch sehr auf das, hier bereits erwähnte, bald erscheinende Buch und erlebe selber immer wieder Überraschendes privat wie auch beruflich, was mich begeistert und berührt. Natürlich falle ich auch regelmäßig auch auf die Nase. 😉
    Zum Begriff „Gewaltfreie Kommunikation“ möchte ich sagen, dass er mich sofort angesprochen hat und ich diesen gar nicht in Frage stellte. Es war eine Sehnsucht da, eine andere Art der Kommunikation zu lernen und anzuwenden, auch aufgrund von schmerzhaften Erfahrungen. So bin ich immer wieder überrascht gewesen, mittlerweile seltener, wenn der Begriff GFK „Widerstand“ oder Fragezeichen hervorrief, weil es mir so klar war, ja, das möchte ich in mein Leben integrieren und auch weitergeben. Eine Freundin, die weniger mit GFK, mehr mit Schule und Kindern zu tun hat, fragte mich vor kurzem: „Wieso heißt das eigentlich so? Mir gefällt der Begriff nicht. Ich bin nicht gewaltvoll. Doch wenn ich mit Dir rede und Du von Deinen Erfahrungen und den Ideen der GFK erzählst, dann denke ich, ja das gefällt mir und ich möchte mehr hören.“ Und wir haben überlegt, wie man es anders formulieren kann. Und sind zu der Umschreibung gekommen: Wie kann ich mich und andere besser verstehen, wie kann ich sagen, was mir wichtig ist und wie höre ich, worum es dem Anderen geht, gerade in schwierigen und konfliktreichen Situationen und waren für den Moment zufrieden.
    Der Begriff bleibt natürlich der selbe, und ich glaube, das ist gut so. 😉
    Was mich außerordentlich freut, ist zu erleben, welche Dinge in meinem persönlichen Umfeld passieren. Mir schilderte eine nahe stehende Person (von meinen GFK-Erzählungen inspiriert) dass sie ihren Kollegen, der sich über eine andere Kollegin lautstark ärgerte, fragte: „Geht’s Dir um Respekt?“ und er „Äh, ja“ sagte; und sie sich im nachhinein wunderte, wie so etwas über ihre Lippen kommen konnte. Wenn ich dies höre, bin ich so glücklich, dass ich zu diesen Veränderungen im Miteinander beitragen kann.

    Liebe Maike, danke für den Raum, den Du hier geschaffen hast, danke für das Lesen Deiner und der anderen Beiträge und ich habe mich sehr gefreut, dich bei Robert G. wiederzusehen.
    Herzliche Grüße aus Köln ins Allgäu,
    Sonja

    • Maike Breitfeld
      Maike Breitfeld sagte:

      Liebe Sonja,

      „Wieso heißt das eigentlich so?“ Die Frage stelle ich mir von einem staunenden Gesicht mit neugierigem Blick vor. Und das gefällt mir. „Ich bin nicht gewaltvoll“ – das ist meine Vermutung, weshalb es eben zu jenen Reaktionen kommt. „Doch wenn ich Dich reden und von Deinen Erfahrungen und Ideen erzählst, dann denke ich ja…ich möchte mehr“ und so geht es mir auch.
      Deine Freunding spricht mir aus dem Herzen mit den drei Sätzen. Ich hoffe so sehr auf Geschichten, die andere mehr davon haben lassen wollen. Und ich bin soo gespannt, was wir zusammentragen werden.
      Die Tage bei Robert waren für mich zum genau richtigen Zeitpunkt. Es fühlt sich alles in mir stimmig an – auch die Aktion hier. Auszuprobieren, aufzustehen, zuzugehen, verbinden, beitragen und gleichzeitig mit der Verletzlichkeit dieser Bedürfnisse zu sein. Die Trauer anzusehen, wenn ich daran denke, es sind vielleicht nur wenige bereit etwas zu schreiben. Die Betroffenheit zu spüren, wenn ich mir die Geschichte erzähle, dass es diese Geschichten in der Fülle vielleicht gar nicht gibt. Und festzustellen, ich kann auf die Bedeutung meines Herzensthemas für mich vertrauen.

      Herzliche Grüße
      Maike

  12. Ruth Konter-Mannweiler
    Ruth Konter-Mannweiler sagte:

    Liebe Maike,

    eine grüne Karte, ein Zitat von Marshall und schon sind wir in Verbindung 😉
    Danke für die Einladung. Ich finde die Aktion und die Idee dahinter wunderbar und bin gerne dabei.

    Viele Grüße
    Ruth

    • Maike Breitfeld
      Maike Breitfeld sagte:

      Liebe Ruth,
      ich freue mich auf Deine Geschichte, noch mehr Verbindung :-).

      Für Euch anderen ist die Mailadresse von Ruth an dieser Stelle nicht sichtbar und ich bedaure es, dass Ihr sie nicht lesen könnt. Sie gefällt mir so gut – enn sie passt so gut zu dem, was ich mir wünsche.

      herzlich
      Maike

  13. Axel Luther
    Axel Luther sagte:

    Hallo Maike,
    Die Idee Geschichten zu sammeln gefällt mir. Mir würde es einige Erklärungen ersparen, wenn mehr Menschen gleich wissen, was gemeint ist.
    Beim schreiben der Geschichte merke ich, wie Unsicherheit aufkommen, ob das jetzt passt, nicht zu lang ist, platt geschrieben, … . Also besinne ich mich auf das Bedürfnis nach Vertrauen und hier ist die Geschichte von mir und meiner Tochter:

    Ich war von Zähne putzen Ja oder Nein und Füße waschen Ja oder Nein Diskussionen so genervt, dass ich meiner Tochter (5) zwangsweise die Füße gewaschen habe. Zähne putzen war mir schon egal. Sie hat geschrien, protestiert und geweint. Ich habe sie unter weiterem protestierendem Schreien ins Bett getragen. Sie wollte das ich gehe: “Hau ab!“ Ich bin wutentbrannt raus. Habe geflucht, mich daran erinnert, das es ja so etwas wie „Gewaltfreie Kommunikation“ gibt, noch ein bisschen weiter geflucht (soll ja hilfreich sein), durchgeatmet und versucht festzustellen, wie ich mich fühle. Wütend. Abgespannt. Ohnmächtig. Traurig. Da habe ich gemerkt, dass mir die Verbindung zu meiner Tochter wichtiger ist, als das Füße waschen. Dann bin ich wieder rein zu ihr und habe gesagt, dass ich sauer und abgespannt bin und keinen Rat weiß und mir wünsche, dass wir was finden, wie es jetzt weiter laufen kann, was für uns beide o. k. Ist und ob sie eine Idee hat. Sie sagt: „vorlesen und Milchflasche nuckeln“. Ich sage: „dann auch Zähen putzen“. Sie sagt: „dann im Bett“. O. k., ich putze ihre Zähne im Bett und lese ein Gute-Nacht-Geschichte.
    Sie kuschelt sich am Ende an mich und sagt: „Der Mensch ist doch wichtiger als die Zähne“. Das hat mich zutiefst berührt und wir haben noch darüber gesprochen was uns wichtig ist und ich konnte sagen, wie traurig ich vorhin draußen war, weil es mir wichtig ist, dass wir es gut miteinander haben. Und ich konnte hören wie es ihr dabei ging. Da waren wir in tiefer Verbindung und ich war wirklich glücklich.

    Ich bin auf weitere Geschichten gespannt
    alles liebe
    Axel

    • Maike Breitfeld
      Maike Breitfeld sagte:

      Lieber Axel,
      ich danke dir für das Beitragen Deiner Geschichte, sie schwingt noch nach und ich habe die Idee von einem Gefühl, das sich in Dir – in Euch ausgebreitet hat.
      Und es sind genau die Augenblicke in denen ich dankbar dafür bin, den Entwicklungsweg mit der Gewaltfreien Kommunikation zu gehen.
      herzliche Grüße
      Maike
      Deine Geschichte werde ich bei der Zusammenfassung des „Gewaltfreie Kommunikation wirkt!“ ergänzen. http://www.bo-komm.de/gewaltfreie-kommunikation-wirkt/

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