Ich bin doch nicht gewalttätig!
"Wir betrachten unsere Art zu sprechen vielleicht nicht als "gewalttätig", dennoch führen unsere Worte oft zu Verletzung und Leid - bei uns selbst oder bei anderen. Die Gewaltfreie Kommunikation (GFK) hilft uns bei der Umgestaltung unseres sprachlichen Ausdrucks und unserer Art zuzuhören." (Marshall B. Rosenberg)
Mit "Gewalt" in der gewaltfreien Kommunikation ist nicht die körperliche Gewalt gemeint, sondern wir sprechen von der, die wir durch Verletzungen in unserem täglichen Sprachgebrauch erfahren.
Gewaltfreie Kommunikation wozu?
Die Gewaltfreie Kommunikation dient in erster Linie der Verbesserung des Kommunikationsflusses und dem gegenseitigen Verständnis. Sie verbindet. Dies betrifft alle Lebensbereiche unseres Alltags: Beruf, Partnerschaft, Familie. Um das zu bekommen, was wir wollen, bedienen wir uns oft der folgenden Verhaltensweisen:
Bewertung / Urteile / Kritik / Ermahnung / Forderungen /
Beschämung / Beschuldigung / Bestrafung
Der Fokus liegt dabei darauf, was wir über den anderen denken und wie wir über ihn urteilen. Die Reaktion: Abwehr oder Widerstand - und dann sind wir überrascht, wenn wir nicht bekommen, was wir brauchen. Die GFK legt den Fokus darauf, was uns wichtig ist und achtet darauf, in der Kommunikation dem Gegenüber aufrichtig in klaren, knappen Worten die eigenen Gefühle und Bedürfnisse mitzuteilen.
Damit aus Konflikten Chancen werden
Änderung unseres Sprachmusters
Die GFK gibt uns eine Methode an die Hand, bisherige Sprachmuster im Umgang mit uns und anderen neu zu gestalten. Dazu richten wir unseren Fokus im Sprechen und Zuhören auf vier Bereiche ... mehr
Kurz und Knapp
Einen Kurzüberblick gibt es auch auf Wikipedia unter diesem Link
